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Tornado Niesky
Endlich wieder ein Sieg für die Tornados
09.12.2012 - 20:45

Am Wochenende kam endlich die lang ersehnte Wende in der Ergebnisliste der Tornados. Die Nieskyer können doch noch siegen. Das sah allerdings am Freitag erst mal noch anders aus. Da waren die Tornados zu Gast in der Hauptstadt. Im Wellblechpalast von Hohenschönhausen trafen sie auf FASS Berlin. Dort wollte den Cracks von Trainer Jens Schwabe überhaupt nichts gelingen. Am Ende hieß es 6:1 (2:0; 3:0; 1:1). Trotz zahlreicher Torchancen schoss Marcel Linke nach Vorlage von Sebastian Greulich und Mojmir Musil erst in der 57. Minute das einzige Tor für den ELV. Torfrau Ivonne Schröder gab bereits nach 34 Minuten und 5 Treffern von FASS ihren Kasten auf. Dafür kam Ronny Greb, der in den letzten 26 Minuten auch noch ein Tor der Gegner kassierte. Schnell dieses Spiel abhacken und zuversichtlich dem nächsten Heimspiel entgegen fiebern, hieß es Freitagnacht für die Nieskyer.
Am Sonnabend im heimischen Freiluftstadion gewann die 1. Männermannschaft des ELV nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle am Ende verdient gegen die Wild Boys aus Chemnitz mit 5:3 (1:2; 1:1; 3:0), obwohl es lange nicht danach aussah. Bei winterlichen Verhältnissen und -7° C hatten sich mehr als 520 Zuschauer im Waldstadion eingefunden. Die wollten die Tornados nicht enttäuschen.
Das 1.Drittel begannen die Tornados kämpferisch und voller Elan. Nach 38 Sekunden schon das 1:0 durch Mojmir Musil, der von rechts nach guter Vorarbeit von Daniel Wimmer und Vitezslav Jankovych flach einschob. Wer allerdings dachte, dass es nun so weiter geht, sah sich schnell getäuscht. Das Tor brachte nicht die gewünschte Sicherheit und die Wild Boys kamen zurück ins Spiel. Die Chemnitzer bekamen langsam Oberwasser und hatten teilweise gute Möglichkeiten, die sie – anders als die Tornados – auch nutzen. Am Ende des ersten Drittels stand es erstmal 1:2.
Das 2. Drittel begannen die Tornados mit 4 Feldspielern. Noch in der 21.Minute gibt es eine weitere Strafe für Niesky. Die Gäste hatten nun 1,5 Minuten 5 gegen 3 Überzahl. Schon riefen die Chemnitzer Spieler Tor, doch der Puck war nicht drin. Die Tornados überstanden mit viel Einsatz diese brenzlige Situation. Am Spiel selbst änderte sich nicht viel. Chemnitz, die bessere Mannschaft, Chancen auf beiden Seiten, aber keine Tore.
In der 31. Minute gelang den Gästen das 3.Tor. Nun gab es nur zwei Möglichkeiten, entweder die Tornados ergeben sich ihrem Schicksal oder halten mit Kampf dagegen. Die Tornados nahmen den Kampf auf und es entwickelte sich fortan ein spannendes Spiel. Plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft und es wurde Druck entwickelt. Erst in der 38. Minute gelang Andreas Brill nach einem herrlichen Steilpass von Vitezslav Jankovych der 2:3 - Anschlusstreffer. Nun ist Niesky wieder richtig im Spiel. Mit diesem Ergebnis geht es in die letzte Drittelpause.
Im letzten Drittel stellte Trainer Schwabe die Mannschaft um. Er agierte nur noch mit zwei Reihen. Und trotz des Freitagsspiels offenbarten die Tornados eine konditionelle Überlegenheit, die schon beachtlich war. Torchancen gab es viel, die Chemnitzer blieben sporadisch gefährlich. In der 47.Minute hatten die Nieskyer wieder mal

Überzahl. Anfangs umständlich, am Ende der Überzahl aber mit Torerfolg. Mojmir Musil legte auf Sebastian Greulich ab und der hämmerte den Puck von rechts in den Chemnitzer Kasten. In der 50.Minute legte wieder Mojmir Musil auf und wieder hämmerte Sebastian Greulich den Puck ins Gästetor. Diesmal von links ins lange Eck. Das Spiel war gedreht und letzter Seitenwechsel im Spiel. Die Gäste wirkten nervös und das Spiel wurde ruppiger. Noch war die Partie nicht entschieden, die Führung mit einem Tor knapp. 4 Minuten vor Spielende sorgte erneut Andreas Brill für die Vorentscheidung. Er klaute einem Chemnitzer Spieler den Puck förmlich von der Kelle und beförderte ihn im Alleingang ins gegnerische Tor.
Leider kam es wenige Sekunden vor Spielende noch zu einem unschönen Zwischenfall. Aus noch zu klärenden Gründen kam es auf der Chemnitzer Strafbank zu Handgreiflichkeiten zwischen Spielern und Zuschauern, so dass der Sicherheitsdienst eingreifen musste. In der Folge erhielt der Chemnitzer Georg Albrecht eine Matchstrafe. Die Chemnitzer Mannschaft, die zwischenzeitlich bereits das Eis verlassen hatte, kam wieder zurück, um die verbleibenden 18 Sekunden noch runterzuspielen. Der Torhüter blieb allerdings gleich in der Kabine. Beide Mannschaften ließen nur noch die Sekunden runter laufen, ohne weitere Aktionen. So blieb am Ende zwar ein 5:3 Sieg nach großem Kampf unserer Tornados, doch so richtige Freude konnte danach nicht aufkommen.