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Tornado Niesky
Eishockeyspieler auch auf Wasser schnell unterwegs
10.07.2016 - 20:28

Eine Bootstour ist die Belohnung für eine starke Saison. Der erste Nieskyer hat es jetzt zu den Lausitzer Füchsen geschafft.
Der ELV Niesky hat mit seinen Nachwuchs-Eishockeyspielern Saisonabschluss gefeiert. Bei Neiße-Tours haben rund 30 Kinder mit 25 Erwachsenen gezeigt, dass sie auch mit einem Paddel statt einem Schläger gut umgehen und sie auf Wasser schnell sein können. Der Saisonabschluss mit viel Spaß, Grillen und Erinnerungsgeschenk ist Belohnung für eine beachtliche Saison, die die Nieskyer hingelegt haben – trotz der nach wie vor widrigen Bedingungen mit nur vier Monaten Eiszeit und der Abhängigkeit vom Wetter.
Insgesamt verweist der Verein auf rund 50 Kinder, die in der Laufgruppe anfangen, bis zu den Knaben in Spielgemeinschaften mit Weißwasser spielen, dann für die Bundesligateams der Schüler und Jugend zum ES Weißwasser wechseln und schließlich (wie Eric Girbig oder Richard Rentsch) die Tornados verstärken oder gar (wie aktuell Erik Hoffmann) den Sprung zu den Profis in Weißwasser schaffen. „Darauf sind wir besonders stolz. Es beweist, dass unsere Nachwuchs-Ausbildung qualitativ gut sein muss. Sonst wäre so etwas gar nicht möglich, sagt Jens Schwabe, der das Nachwuchstraining in Niesky verantwortet. Anfangen sollten Kinder am besten schon im Vorschulalter – mit fünf, sechs Jahren. „Wir warten natürlich schon darauf, dass unser Waldstadion mit Dach fertig wird. Dann wollen wir verstärkt in die Kindergärten gehen, um für unseren Sport zu werben“, erklärt Schwabe. Relativ schnell wird leistungsorientiert trainiert, außerhalb der Nieskyer Eiszeit mit viel logistischem und finanziellem Aufwand auch in Weißwasser.
Der ES Weißwasser profitiert über die Spielgemeinschaften davon. Die Zusammenarbeit sorgt manchmal erst für die Spielfähigkeit der Mannschaften, immer aber für ein höheres Niveau. Ein Ergebnis ist, dass Weißwasser/Niesky nach wie vor im Nachwuchs die klare Nummer zwei im Osten (hinter den Berliner Eisbären) ist, und auch gegen Berlin immer wieder Achtungserfolge gelingen. In der vergangenen Saison waren Kleinschüler und Knaben jeweils Zweiter der ostdeutschen Meisterschaften. Die Schüler hatten in der Bundesliga zwar erhebliche Probleme, aber dafür schaffte die Jugend den zweiten Platz in der DNL2-Staffel.
Hauptziel sei es aber, künftige Eishockeyspieler gut auszubilden, sagt Schwabe. Und alle lernen was fürs Leben – Durchsetzungsvermögen, Kritikfähigkeit, Erfolgswille … Wer schon mal ein Training gesehen hat: Verweichlicht werden die Kinder beim Eishockey nicht.