Knappe Niederlage in Lauterbach
Die Tornados verlieren im Premierenspiel in Lauterbach mit 5:3

Am 18. November 2023 trafen die Luchse aus Lauterbach erstmals auf die Tornados aus Niesky. Für die Nieskyer war es das erwartet schwere Auswärtsspiel auf unbekanntem Terrain. Nicht nur die lange Busfahrt, sondern auch die Krankheitswelle machten das Spiel zu einem dicken Brocken. Tabellarisch lagen beide Teams vor dem Spiel auf ähnlichem Niveau, sodass es auch eine richtungsweisende Partie war.
Die Mannschaft von Theo Schwabe reiste mit 13 Feldspielern und nur einem Torhüter nach Hessen. Tommy Lysk hütete das Gehäuse der in weiß spielenden Gäste. Niesky kam gut in die Partie. Direkt in der zweiten Spielminute konnte die erste Überzahlmöglichkeit genutzt werden. Paul Kuczera legte für Philip Riedel auf, der kompromisslos abzog und traf. In der Folge spielte Niesky kontrolliertes gutes Hockey und zeigte gute Ansätze. Defensiv wurde gut gearbeitet und nach vorn konnte man sich immer wieder Möglichkeiten herausspielen. Die gastgebenden Luchse waren zunächst etwas zurückhaltend. Die zweite Überzahl war dann ebenfalls von Erfolg gekrönt. Über David Frömter und Loris Riedel kam der Puck zu Tristan Schwarz, der das 0:2 in der 16. Spielminute erzielen konnte. Doch anstatt das Drittel kontrolliert zu Ende zu spielen, verloren die Tornados etwas den Faden und kassierten unnötigerweise kurz vor der Sirene das 1:2 durch Paul Becker. Damit ging es mit der knappen Führung in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt war ein offenes Spiel von beiden Seiten. Lauterbach wollte den Ausgleich erzielen. Es entstanden Chancen für beide Mannschaften. In der 25. Spielminute erzielten die Luchse den Ausgleich zum 2:2 durch Maximilian Pohl. Die kurze Bank der Nieskyer zeigte ein gutes Drittel, welches aber sehr ausgeglichen war. Sowohl die Luchse, als auch die Tornados erspielten sich gute Gelegenheiten und beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen. Mehr Treffer wollten allerdings nicht fallen. So ging es ausgeglichen in das letzte Drittel.
Die Zielstellung für den Schlussabschnitt war klar. Beide Teams wollten den Führungstreffer erzielen. In der 43. Spielminute gingen die Gastgeber dann erstmals in Front. Wyatt Noskey traf, als die Zuordnung im Nieskyer Verteidigungsdrittel nicht stimmte. Die Tornados stellten sich gut gegen den Druck der Luchse und kamen durch Konter immer wieder gefährlich vor das Tor von Justin Fuß. In der 51. Spielminute war es erneut die Unordnung im Verteidigungsdrittel die zum 4:2 für Lauterbach führte. Michael Egan konnte Tommy Lysk überwinden. Erneut gaben die Nieskyer aber nicht auf kamen noch einmal heran. In der 55. Spielminute erzielte David Frömter den Anschlusstreffer auf Zuspiel der Riedel-Brüder. Die folgende Auszeit und das Herausnehmen von Tommy Lysk brachte allerdings keinen Erfolg mehr. Eine vermeidbare Strafe gegen Niesky kurz vor Ende brachte dann die Entscheidung. Wyatt Noskey erzielte den entscheidenden Treffer zum 5:3 in der Schlussminute.
Niesky machte ein gutes Auswärtsspiel und traf auf einen gut organisierten Gegner. Am Ende gewannen die Luchse das Spiel und behielten die drei Punkte in Hessen. Trainer Theo Schwabe attestierte seiner Mannschaft: „Wir haben uns für die gute Leistung nicht belohnt, da mindestens ein Punkt drin gewesen wäre. Tommy Lysk machte ein gutes Spiel. Am kommenden Wochenende wollen wir mindestens 4 Punkte holen.“
Die Ansage bezieht sich auf das anstehende Doppelwochenende. Am Freitag den 24.11.23 spielen die Nieskyer um 20:00 Uhr in Dresden und Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Spielplan. Am 25.11.23 sind die Chemnitz Crashers der Gegner im heimischen Waldstadion. Bully ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.
Mit nahezu voller Besetzung konnten wir am 11. November in Jonsdorf in unser Heimturnier gegen Dresden und Leipzig starten. Wie immer ging es nach der Erwärmung zum Umziehen und hier merkten die Betreuer, dass die kleinsten der Tornados auch neben dem Spielfeld schon verdammt schnell geworden sind. Das selbstständige Anziehen und gegenseitig helfen im Team führte zu einer Rekordzeit beim Umziehen und so ging es unter lauten Jonsdorf/Niesky Rufen zum Einlaufen aufs Eis.
Team Weiß hatte an diesem Wochenende große Schwierigkeiten ihren Rhythmus zu finden und es sollte ihnen leider auch bis zum Turnierende nicht wirklich gelingen. Vorn hatte man einfach kein Scheibenglück und in der Verteidigung gab man alles, um den Gegner nicht zum Schuss kommen zu lassen. Doch leider wurde der Goalie allzu oft umrundet und musste trotz einiger Saves immer wieder hinter sich greifen. Zu keiner Zeit ließ man allerdings den Kopf hängen und am Ende der fünf Spiele sah man zwar das ein oder andere leicht geknickte Gesicht. Doch egal welches der Kinder man fragte, eins hatten sie alle und das war "SPASS".
Nach dem doch nicht so gelungenen Auftritt vor heimischen Publikum haben sich die U11er um Trainer Lenin für die Spiele in der Domstadt Erfurt viel vorgenommen. Die Reise am vergangenen Samstag (11. November) in die Thüringer Landeshauptstadt bot viel Zeit, um mit allen Reihen theoretischen Grundlagen zu wiederholen aber auch um neue Tricks und Kniffe vorzubereiten.
Das dritte Spiel gegen die Hausherren des EHC Erfurt ließ auf so Einiges seitens der Zuschauer und Fans hoffen. - Beide Mannschaften hatten ihre Spiele mehr oder weniger deutlich gewonnen und wollten beide den Tages-Turnier-Sieg und damit auch das Triple für sich verbuchen. Energisch und mit viel Druck auf die beiden Torhüter gab es so einige Chancen für beide Teams. Doch die Goalies verspürten keine Lust hinter sich zu greifen. Unbeeindruckt dessen netzte abermals die Kombination aus Anton und Ferdinand gleich zwei Mal den Puck im Kasten der jungen Drachen ein. Im zweiten Spielabschnitt wurde es etwas zerfahrener innerhalb unserer Defensive. Immer wieder kamen Schüsse bei Franz an. Mit seinen Matten auf dem Eis ließ er keine Lücke für die Erfurter und hielt damit seinen Shutout fest.



