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Grüß dich Lukas,

Es sind aktuell schwierige Zeiten. Kannst du uns in deine Gefühlswelt mitnehmen?

Lukas: In meiner Gefühlswelt sieht es momentan etwas schwierig aus. Es ist natürlich schade, dass wir nicht spielen können. Die Jungs und unsere Fans fehlen mir unglaublich. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es meiner Familie und mir sehr gut geht. Das ist derzeit das Wichtigste.

Hast du ein Motto, nach dem du lebst?

Lukas: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

Du bist ein absoluter Kämpfer auf dem Eis. Wie würdest du deinen Spielertyp beschreiben?

Lukas: Ich versuche immer das Beste für mein Team zu geben und mit der Mannschaft weiterzukommen.

Gibt es eine andere Sportart, die du gerne mal probiert hättest/ probieren willst?

Lukas: Früher bin ich mal geschwommen, aber damit war ganz schnell wieder Schluss (lacht). Danach gab es für mich nur noch Eishockey.

Was ist typisch für dich?

Lukas: Generell bin ich die Ruhe in Person, das können die Jungs denke ich bestätigen. Es gibt selten Situationen, in denen ich den Kopf verliere.

Kurze Fragen:

Weihnachten oder Ostern?

Lukas: Weihnachten

Still oder Sprudel?

Lukas: Sprudel

Hell oder Dunkel?

Lukas: Dunkel

Toast oder Brötchen?

Lukas: Brötchen

Zelten oder Bungalow?

Lukas: Zelten

Vielen Dank für deine Antworten!

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Servus Markus,

Du bist jetzt schon eine Weile ein „Tornado“. Was ist deiner Meinung nach charakteristisch für das Nieskyer Eishockey?

Markus: Das Nieskyer Eishockey lebt von Emotionen und gesunder Zweikampfhärte. In Watte wird hier definitiv selten ein Gegner gepackt (lacht). Spielerisch gesehen baut alles auf einer stabilen Defensive auf und offensiv geht eigentlich auch immer was. Durch die starke Verjüngung der Mannschaft letzten Sommer könnte ich mir vorstellen, dass sich die Charakteristik ein wenig verändern könnte. Das wird sich aber aufgrund der früh abgebrochenen Saison erst noch zeigen. Erwähnenswert wäre noch die Heimstärke, auch wenn sie zu Freiluftzeiten wahrscheinlich ausgeprägter gewesen ist.

Wie schwer ist es für dich Arbeit, Familie und zu verbinden?

Markus: Mit meiner Arbeit ist es nicht mehr problematisch, da ich seit gut zwei Jahren geregelt Montag bis Freitag in der Tagschicht arbeite. Ansonsten steht Familie immer an oberster Stelle und hat für mich als Amateursportler Vorrang. Mittlerweile lässt sich das mit der Kleinen auch gut regeln. Die ersten Monate waren damals schon härter und ich bin gern mal unterstützend zu Hause geblieben.

Du bist für die Tornados flexibel einsetzbar. Siehst du dich eher als stürmender Verteidiger oder verteidigender Stürmer?

Markus: Das ist eine gute Frage. Ich denke beides (lacht). Wenn ich als Verteidiger eingesetzt werde, gehe ich doch ab und an mal nach vorne. Das ist nicht so leicht abstellbar, aber ich hoffe immer ordentlich abgesichert zu sein (lacht). Als Stürmer denke ich vielleicht manchmal defensiver als andere und unterstütze bei Bedarf unsere Verteidiger.

Gibt es oder gab es in deiner Karriere einen Lieblingsgegner, gegen den du gerne spielst/gespielt hast?

Markus: Damals im Nachwuchs waren die Sachsenderbys gegen Dresden und Crimmitschau immer etwas Besonderes. Die Rivalität war bei uns mindestens genauso vorhanden wie bei den Profis. Man wollte sich im Laufe der Jahre mit den meist gleich gebliebenen Spielern messen und ganz klar der Beste in Sachsen sein. Das ist uns auch glücklicherweise meist sehr gut gelungen (lacht).

Hast du ein Vorbild in sportlicher und/oder privater Hinsicht?

Markus: Da muss ich überlegen. Ich bin nicht so richtig der Typ für Vorbilder. In meiner Kindheit war es aber lange Zeit Joe Sakic, ein Stürmer aus der NHL. Aber ansonsten… Wenn ich heute Spiele aus der NHL schaue, gibt es einige Fähigkeiten, die man gerne selbst können wöllte. Mittlerweile schaut man sich überall das ab, was einen persönlich weiterbringt. Man richtet sich weniger nur noch nach einer bestimmten Person.  

Kurze Fragen:

Salami oder Schinken?

Markus: Salami

Tee oder Kaffee?

Markus: Kaffee

Schwarz oder Weiß?

Markus: Schwarz

Blumen oder Grünflanzen?

Markus: Eher Pflanzen

Dusche oder Badewanne?

Markus: Dusche

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Hallo Vincent,

schön, dass du dir die Zeit genommen hast für das kurze Interview.

Wie sehr beschäftigt dich die aktuelle "Krise"?

Vincent: Im Moment fehlen mir mein Sport und das Zusammensein mit Freunden. Ich bin aber auch sehr froh, dass keiner in meiner Familie oder im Freundeskreis mit Corona infiziert war und hoffentlich auch nicht sein wird. Ich hoffe, dass diese Pandemie bald vorüber sein wird und sich alles wieder normalisiert.

Was machst du, wenn du mal nicht auf dem Eis oder Arbeiten bist?

Vincent: Dann gehe ich meinen weiteren Hobbys nach. Insbesondere Großkarpfen angeln und da ich auf Geschwindigkeit stehe, auch Motorrad fahren.

Hast du auf dem Eis eine Lieblingsübung im Training?

Vincent: Das sind Schlagschüsse von der blauen Linie, insbesondere wenn Hanni im Tor steht (lacht).

Woran musst du am meisten arbeiten, um noch besser zu werden?

Vincent: Ich muss besonders mein Stellungsspiel verbessern, aber auch an meiner Schusstechnik kann ich noch arbeiten. Viele Tipps und Tricks bekomme ich von Ede und kann viel von ihm lernen. Es ist super ihn als Verteidigungstrainer in der Mannschaft zu haben.

Welchen Eishockeyspieler würdest du gern mal treffen und warum?

Vincent: Einen Lieblingsspieler habe ich nicht unbedingt, aber ich würde gerne mal mit Hans Zach eine Runde Angeln gehen wollen. Das dürfte in jeglicher Hinsicht interessant werden.

Das wäre mit Sicherheit eine tolle Erfahrung! Es folgen wie gehabt die 5 kurzen Fragen:

Senf oder Ketchup?

Vincent: Ketchup

Cap oder Sonnenbrille?

Vincent: Cap

Skat oder Poker?

Vincent: Poker

Frühaufsteher oder Langschläfer?

Vincent: Langschläfer

Glas oder Flasche?

Vincent: Flasche

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Hallo Aaron,

wir hoffen du bist gesund, munter und sind auf deine Antworten sehr gespannt!

Was hat dich denn damals von der Autostadt Wolfsburg in die wunderschöne Lausitz verschlagen?

Aaron: Zu der Zeit war es vorrangig der sportliche Weg. Zusätzlich kam noch der Ausbildungsplatz bei der LEAG hinzu, damals noch Vattenfall. Die Entscheidung fiel mir echt schwer, da ich all meine langjährigen Freunde und meine Familie in Wolfsburg habe. Das legte sich aber mit der Zeit, dadurch das ich viele neue Leute hier kennen gelernt habe.

Bist du noch oft in der Heimat?

Aaron: Ja ich versuche fast jedes freie Wochenende in die Heimat zu fahren so oft es nur geht. Ich bin ein absoluter Familienmensch.

Was muss man denn unbedingt gesehen haben, wenn man mal nach Wolfsburg reist?

Aaron: Typisch für Wolfsburg sind meiner Meinung nach die Autostadt und das Pheano. Ein weiteres absolutes Highlight für Leute die Interesse an Autos haben, ist eine Tour durch das VW Werk, die man aber buchen muss. Aber es lohnt sich!

Du bist ein spielstarker Verteidiger, der gern nach vorn geht. Hast du ein Vorbild, der diesen Spielstil verkörpert?

Aaron: Mein absolutes Vorbild war jahrelang Alexander Ovechkin #8 von den Washington Capitals. Das war noch zu meiner Zeit als ich Stürmer war. Seit dem ich als Verteidiger spiele, ist es Erik Karlsson, ein Verteidiger von den San José Sharks.

Wie wichtig ist deiner Meinung nach der Teamgeist innerhalb einer Mannschaft, um erfolgreich zu spielen?

Aaron: Ich würde sagen wenn der Teamgeist passt, kann man jede Mannschaft schlagen. Ein gutes Beispiel dafür war das erste Spiel am 17.10.2020 gegen FASS Berlin. Ich konnte leider nicht mitspielen, habe es mir dennoch von der Bank aus angeschaut. Wir lagen gegen eine sehr gute Mannschaft zurück und als der Teamgeist die Mannschaft wieder gepackt hat, wurde das Spiel gedreht. Ich war sehr stolz auf jeden einzelnen Spieler!

Das ist ein klasse Beispiel! Nun noch die kurzen „Entweder-oder-Fragen“:

Grizzlys oder VfL?

Aaron: VfL!

Lidström oder Kronwall?

Aaron: Kronwall

Nutella oder Marmelade?

Aaron: Marmelade

Körperspiel oder Körpersprache?

Aaron: Körperspiel

Tape oder Klebeband?

Aaron: Tape (lacht)

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Servus Loris,

wir danken auch dir für deine Zeit, uns ein paar Fragen zu beantworten!

Wie sehr fehlen dir aktuell das Eishockey und der Sport allgemein?

Loris: Am meisten fehlt mir einfach das Training mit dem Team! Nach einer gewissen Zeit wird das „Home-Training“ echt langweilig. Die einzigen Lichtblicke sind da die privaten Unihockey- und Fußballspiele mit meiner Freundin und Ihrer Familie.

Du hast eine Weile mit dem Eishockey „ausgesetzt“. Was hat damals das „Feuer“ wieder entfacht?

Loris: Seitdem ich denken kann, war ich bei fast jedem Spiel der Tornados zuschauen. Als mein Bruder nach Niesky gewechselt war und ich ihn hab spielen sehen, war es der Moment wo ich mir gesagt habe, dass ich auch wieder unbedingt aufs Eis möchte.

Du hast bei der Reserve wieder angefangen. Wie wichtig ist eine zweite Mannschaft für den Verein?

Loris: Ich finde es gut, dass die Reserve den Verein auch in anderen Ligen vertritt. Zusätzlich ist es eine Chance für junge und begabte Spieler, sich dort zu beweisen und so vielleicht den Sprung zu den Tornados zu schaffen.

Was verbindest du mit der Nachwuchszeit in Niesky?

Loris: Meine ersten Fahrversuche auf dem Eis mit Starcoach Theo Schwabe (lacht)

Auch an dich die Frage, ob es leicht oder schwer ist mit seinem Bruder zusammen zu spielen?

Loris: Ich sehe das ähnlich wie er. Es ist meistens sehr lustig und dann gibt es wieder Momente, in denen man besser auf zwei verschiedenen Eisflächen trainieren sollte.

Da nehmt ihr euch als Brüder offenbar nicht viel! Zum Abschluss noch die 5 schnellen Antworten von dir:

Bremsen oder Kanadier?

Loris: Bremsen

Süß oder Herzhaft?

Loris: Süß

Nudeln oder Pizza?

Loris: Pizza

Malle oder Après-Ski?

Loris: Malle

Sauber oder Unordentlich?

Loris: Natürlich Sauber! (lacht)