Tornados verkaufen sich teuer und verlieren dennoch im Luchsbau
Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison stand für die Mannschaft der Tornados auf dem Programm. Es ging nach Hessen zu den heimischen Luchsen nach Lauterbach. Die hessische Presse berichtete schon im Vorfeld von einem lauen Lüftchen aus der Lausitz. Doch die Mannschaft von Jens Schwabe wollte sich teuer verkaufen, wenngleich man dezimiert antreten musste. Christoph Rogenz war gesperrt, einige verhindert und Lars Morawitz war der einzige Torhüter im Aufgebot. Damit waren die Gastgeber in der Favoritenrolle.
Eishockey-Samstag bei starkem Schneetreiben erinnert an beste Nieskyer Eishockeyzeiten. Doch die Vorzeichen damals waren andere. Niesky war oftmals Favorit, weil sie ein Macht auf dem heimischen Eis waren. Die Gegner waren Halle, Leipzig oder Erfurt, alle mittlerweile ambitionierte Oberligisten. Damals kamen regelmäßig über 800 Zuschauer zu den Heimspielen. Heute spielte Niesky als Außenseiter gegen Chemnitz vor grade einmal 323 Zuschauern.
Zur ungewohnten Zeit am Freitagabend reisten die Tornados nach Chemnitz, um sich mit den heimischen Crashers zu messen. Personell gab es leider einige Ausfälle zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz konnte das Team von Trainer Jens Schwabe mit drei kompletten Reihen auflaufen . Im Tor stand Tommy Lysk.